Spitäler gefordert

Rekordhitze: So oft rückten Rettungskräfte aus

Wien
06.08.2026 05:00

Ab Donnerstag gilt die rote Hitzewarnstufe für Wien nicht mehr. Die vergangenen Tage forderten Rettung sowie Spitäler besonders. Der „Krone“ gegenüber zogen sie eine Zwischenbilanz.

Leichtes Aufatmen bei Sanitätern und Beschäftigten in Spitälern. Ab Donnerstag klettern die Temperaturen ein wenig nach unten. In den vergangenen Tagen stiegen die Einsätze laut Berufsrettung um zehn Prozent an.

Auch wenn die letzte Hitzewelle trotz höherer Temperaturen für die Berufsrettung zu weniger Einsätzen führte als jene im Juni. Zumeist werden die Helfer wegen Schwindels, Dehydrierung und Kollaps gerufen.

2000 Anrufe
Die telefonische Gesundheitsberatung 1450 verzeichnete mit 2000 Anrufen pro Tag besonders zu Mittag und abends einen Anstieg. Gesunde und Jüngere seien ebenso unter den Betroffenen.

Die Sympotme seien meist die gleichen: „Ein Patient ruft an, weil er müde ist und zittert, nachdem er draußen spazieren war. Eine andere ruft wegen eines möglichen Sonnenstichs an“, erklärt eine Sprecherin. Besonders belastet seien Personen mit bestehenden Herkreislaufbeschwerden. 

Gefahr noch nicht gebannt 
In den Spitälern des Wiener Gesundheitsverbunds (Wigev) verzeichnete man, analog zur Hitze im Juni, ein höheres Patientenaufkommen. „In Spitzenzeiten behandeln wir jeden fünften Patienten wegen hitzebedingter Beschwerden“, betont Alexander Spiegel, Leiter der Notfallabteilung der Klinik Ottakring.

Die Zahl wird wohl noch steigen. Nur am Freitag fallen die Temperaturen kurzzeitig unter 30 Grad. Danach steigen sie wieder allmählich an. 

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