Die Steiermark stöhnt unter der aktuellen Hitzewelle. Der historische Landeshöchstwert wurde bisher zwar nicht erreicht, doch erste lokale Bestmarken gab es bereits.
Schwitzen im Akkord. Wie ganz Österreich ächzen auch die Steirer unter der aktuellen Hitzewelle. Gestern erreichte diese ihren vorläufigen Höhepunkt. Ein historischer Höchstwert ging sich in der Grünen Mark im Gegensatz zu anderen Regionen bisher zwar nicht aus, stellenweise wurden aber am Dienstag neue Extremwerte erreicht: So meldete Hartberg schon am frühen Nachmittag 38,1 Grad – wärmer war’s in der oststeirischen Bezirksstadt seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie!
Auch in Fürstenfeld, Bad Radkersburg, Leibnitz oder Graz wurde die 38-Grad-Marke geknackt, der Landesrekord von 39,7 Grad (2013 in Leibnitz) wurde aber knapp verpasst. Aber vielleicht wird er ja am Mittwoch geknackt, die Hitzewarnung bleibt jedenfalls aufrecht. Allerdings steigt ab Mittag auch die Gewittergefahr.
Unwettergefahr steigt
Etwas Abkühlung ist erst am Freitag in Sicht: „Dann befindet sich die Front, die gerade im Anmarsch ist, genau über die Steiermark“, weiß Meteorologin Jessica Spengler vom Wetterdienst Ubimet. Auch die Unwettergefahr steigt wieder, die Temperaturen bewegen sich zwischen 23 und 31 Grad. „Der Samstag wird wieder freundlicher, nur vereinzelt sind Gewitter möglich. Ab Sonntag stabilisiert sich das Wetter und auch die Temperaturen steigen wieder“, prognostiziert Spengler.
Wie außergewöhnlich der heurige Sommer ist, beweist auch die Tatsache, dass die Wetterstation Graz-Straßgang bis Dienstag bereits zehn Tropennächte verzeichnete – einst waren es höchstens sechs im ganzen Jahr.
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