Schwarze Fahnen in Niederösterreich: Ehrenbrandinspektor Wilfried Reichenvater verstarb kürzlich im 85. Lebensjahr – doch er bleibt eine Legende der Feuerwehr Hörmanns.
Eigentlich war Reichenvater Wiener und arbeitete dort als Finanzbeamter. Mitte der 1980er Jahre zog er nach Hörmanns – das war die Initialzündung für seine außergewöhnliche Feuerwehr-Karriere. Innerhalb weniger Jahre absolvierte Reichenvater nicht nur den Grundlehrgang und Spezialausbildungen, sondern auch Kommandantenlehrgänge.
2001 bis 2006 Kommandant
Die Freiwillige Feuerwehr Hörmanns bestellte ihn 1991 zum Sachbearbeiter Atemschutz, wenig später wurde er zum Feuerwehrkommandant-Stellvertreter gewählt, von 2001 bis 2006 war er Kommandant.
Als Reichenvater mit 65 Jahren in „Feuerwehr-Pension“ ging, war von Ruhestand aber keine Rede. Vor allem im Bezirkskommando war der Vorzeige-Feuerwehrmann bis zuletzt hoch aktiv und half bei Wettbewerben ebenso mit, wie beim Umbau der Bereichsalarmzentrale Zwettl.
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