Betrugsopfer

Dirndl-Verkauf endete mit einem 800-Euro-Verlust

Niederösterreich
24.07.2026 09:00

Kaum hatte sich eine 57-Jährige aus Mautern im niederösterreichischen Bezirk Krems auf einer Verkaufsplattform registriert, tappte sie in eine Betrugsmasche. Ein vermeintlicher Käufer brachte die Frau dazu, im Online-Banking selbst eine Überweisung über 800 Euro freizugeben.

Eigentlich wollte die 57-Jährige nur ein Dirndl und weitere Kleidungsstücke über eine bekannte Verkaufsplattform verkaufen. Schon kurz nach dem Inserieren meldete sich bereits ein vermeintlicher Kaufinteressent. Zunächst bat er die Frau um ein Video des Dirndls auf eine Handynummer.

Eigene Bankdaten eingegeben
Wenig später erhielt die Verkäuferin eine Nachricht mit einem Link. Dieser führte sie auf eine täuschend echt wirkende Seite, auf der sie ihre Bankdaten eingab. Anschließend bestätigte sie im Online-Banking auch noch eine Überweisung über 800 Euro. Erst danach bemerkte sie, dass sie auf Betrüger hereingefallen war. Das Geld war bereits weg.

Die 57-Jährige erstattete Anzeige. Die Polizei warnt erneut davor, Links aus Nachrichten unbekannter Personen anzuklicken oder Bankdaten auf externen Seiten einzugeben.

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