Daniel Habesohn hat seine Tischtennis-Nationalteamkarriere beendet. Der 40-jährige Wiener spielt nur noch für seinen Klub, den deutschen Bundesligisten Bad Königshofen. Der Hauptgrund für den Rücktritt sei der immer enger werdende Zeitplan.
„Um in der Rangliste vorne dabei zu sein, muss man ständig reisen und ich habe bemerkt, dass mir die Turniere nicht mehr so viel Spaß machen und die paar Prozent, die man braucht, um gut zu trainieren, nicht mehr da waren.“
Habesohn blickt auf drei EM-Titel zurück: 2012 und 2018 mit Robert Gardos im Männer-Doppel, der dritte gelang mit dem Team 2015 in Jekaterinburg. „Für mich sind die Doppel-Erfolge ganz oben, zumal wir uns sehr gut verstehen und das erste Mal 2012 äußerst überraschend triumphiert“, erzählt er.
Mehr Zeit für Familie und Projekt
Der Familienvater war bei fünf Olympischen Spielen dabei – 2008 in Peking noch als Ersatz, von 2012 in London bis 2024 in Paris kam er auch zum Einsatz. „Nun habe ich durch den Team-Rücktritt mehr Zeit für meine Familie und für mein Tischtennis-Projekt Spin City, das in Wien Alterlaa erfolgreich angelaufen ist.“
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