Afrika ist der große Gewinner der Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft von 32 auf 48 Nationen! Die Mannschaften des afrikanischen Kontinentalverbands CAF konnten die Verdoppelung ihrer Teilnehmer vollauf rechtfertigen. Von den zehn afrikanischen Teams haben vor dem letzten Spieltag der Gruppenphase sieben den Aufstieg schon geschafft, zwei können am Sonntag noch folgen. Europa und Südamerika sind ebenfalls stark vertreten, für Asien lief es weniger gut ...
Bei der Endrunde 2018 in Russland mussten sich alle fünf afrikanischen Teilnehmer nach der Gruppenphase verabschieden. Vor vier Jahren in Katar schafften zwei von fünf den Aufstieg, darunter Marokko, das sensationell bis ins Halbfinale gekommen war und für die beste Leistung einer Mannschaft des Kontinents in der WM-Geschichte gesorgt hat.
7 von 10 fix weiter
Beim Turnier in Nordamerika ist die Erfolgsquote beeindruckend. Der sensationelle WM-Debütant Kap Verde, Südafrika, Marokko, Elfenbeinküste, Ägypten, Senegal und Ghana haben ihr Ticket für das Sechzehntelfinale fix. Mit Siegen in den abschließenden Spielen können auch noch Algerien (gegen Österreich) und DR Kongo (gegen Usbekistan) folgen. Lediglich Tunesien muss sich sicher verabschieden. Der CAF hat damit gute Argumente für eine weitere Erhöhung seines Kontingents. Bei 53 Mitgliedsverbänden standen Afrika heuer zehn Startplätze zu, was noch immer die geringste Quote aller Kontinentalverbände ist.
Eine hohe Erfolgsquote beim laufenden Turnier haben erwartungsgemäß Europa und Südamerika. Elf der 16 europäischen Teilnehmer stehen schon in der K.-o.-Runde, drei haben noch die Chance, darunter Österreich. Fix ausgeschieden sind nur die Türkei und Tschechien. Von den sechs südamerikanischen Teams stehen fünf im Sechzehntelfinale, nur Uruguay muss die Heimreise antreten.
Gastgeber-Teams in der K.-o.-Runde
Zwiespältig ist die Bilanz von CONCACAF, des Verbands von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik. Die drei Gastgeberländer USA, Mexiko und Kanada, die einen Fixplatz beim Turnier hatten, sind aufgestiegen. Curacao, Panama und Haiti, das Trio, das durch die Qualifikation musste, ist jeweils als Gruppenletzter und bisher sieglos ausgeschieden.
Ozeaniens einziger Vertreter Neuseeland ist mit einem Punkt ebenfalls weg, Asiens Teilnehmer blieben unter den Erwartungen. Von den neun asiatischen Mannschaften sind Japan und Australien weiter, Iran hat noch gute Chancen, Südkorea weniger, Usbekistan nur noch theoretische. Vier Teams sind fix ausgeschieden.
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