Die besten Lehrlinge des niederösterreichischen Straßendienstes wurden jetzt ausgezeichnet. Es gab Lob von Landesvize Udo Landbauer und eine klare Ansage in Richtung „Künstlicher Intelligenz“.
Ihr Können zeigten die besten Jugendlichen des niederösterreichischen Straßendienstes kürzlich beim Lehrlingswettbewerb für Straßenerhaltungsfachkräfte in der Straßenmeisterei Scheibbs.
Der Sieg geht nach Poysdorf
Den Sieg holte sich dabei Tobias Neumann von der Straßenmeisterei Poysdorf im Weinviertel. Platz 2 errang Lisa Buchmayer von der Straßenmeisterei Raabs an der Thaya. Dritter: Samuel Wiesmann, Straßenmeisterei Laa an der Thaya.
Verkehrslandesrat und Landesvize Udo Landbauer betonte dabei, dass gut ausgebildete Fachkräfte das Fundament für sichere und gut erhaltene Straßen seien. „In Zeiten, in denen die künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch ist, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass die natürliche und menschliche Intelligenz viel gefragter ist, denn je“, hob Landbauer die Bedeutung des Handwerks und des Lehrberufs hervor.
„KI kann auf der Baustelle keinem Kollegen den Rücken freihalten“
„Die KI kann keinem Kollegen auf der Baustelle den Rücken freihalten. Für die Arbeit im Straßendienst braucht es fachliches Können und stetige Einsatzbereitschaft. Es sind immer Menschen, die anpacken und dafür sorgen, dass das Land funktioniert“, so Landbauer.
Handwerkliches Können erforderlich
Straßenbaudirektor Rainer Irschik verwies zudem auf die große Bedeutung der Lehrausbildung für die Zukunft des Straßendienstes. „Die vielfältigen Aufgaben einer Straßenerhaltungsfachkraft erfordern handwerkliches Können, Teamfähigkeit und fächerübergreifendes Denken.“ Angesichts großer Infrastrukturprojekte und eines steigenden Erhaltungsbedarfs sind gut ausgebildete Nachwuchskräfte laut Irschik unverzichtbar. Dass rund drei Viertel der Lehrlinge langfristig im NÖ Straßendienst bleiben, ist ein klarer Beleg für die Qualität der Ausbildung.
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