Das Summen in Gärten und Wiesen wird leiser: Immer mehr Wild- und Honigbienen verschwinden. Dabei sichern sie nicht nur die Blütenpracht, sondern auch einen großen Teil unserer Lebensmittel. Am morgigen „Weltbienentag“ soll auf die enorme Bedeutung der kleinen Bestäuber aufmerksam gemacht werden.
Sie sind klein, fleißig und für unser Leben wichtiger, als viele glauben: Am 20. Mai ist Weltbienentag. Doch während es überall summen sollte, wird es für Wild- und Honigbienen immer stiller.
Experten schlagen Alarm – denn ohne Bienen fehlen nicht nur Blumenwiesen, sondern auch viele Lebensmittel auf unseren Tellern. Ob Äpfel, Erdbeeren, Kirschen oder Kürbisse – ohne die emsigen Bestäuber gäbe es viele Obst- und Gemüsesorten nur noch selten. Rund ein Drittel unserer Nahrung hängt direkt oder indirekt von der Arbeit der Bienen ab.
Gift vernichtet Insekten
Trotzdem verschwinden immer mehr Arten. Schuld daran sind Pestizide, monotone Grünflächen, versiegelte Böden und der Klimawandel. Besonders Wildbienen leiden unter dem Verlust natürlicher Lebensräume. Viele Arten finden kaum noch Nahrung oder Plätze zum Nisten. Dabei sind gerade sie oft noch wichtigere Bestäuber als Honigbienen. „Aufgeräumte“ Gärten mit Schotterflächen und kurz gemähtem Rasen werden für die Tiere schnell zur grünen Wüste.
Jeder kann unterstützen
Dabei kann jeder ganz einfach helfen. Schon ein Balkon mit Lavendel, Salbei oder Sonnenhut bietet Nahrung für Bienen und andere Insekten. Wer auf chemische Spritzmittel verzichtet und eine wilde Ecke im Garten zulässt, schafft wertvolle Rückzugsorte.
Auch kleine Wasserstellen werden an heißen Tagen gerne angenommen. Der Weltbienentag soll deshalb nicht nur aufmerksam machen, sondern auch zum Umdenken bewegen. Denn wenn das Summen irgendwann verstummt, hätte das Folgen für uns alle. Jede Blüte zählt – und jede Biene auch.
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