Geldstrafe für Ehemann

„Ich drücke zu, bis du nicht mehr atmest!“

Niederösterreich
13.05.2026 17:00

Ein 49-Jähriger drohte, seine schwer kranke Frau mit dem Polster zu ersticken. Nun fasste der Mostviertler am Landesgericht St. Pölten wegen gefährlicher Drohung eine Geldbuße aus. 

Die Situation ist aus dem Ruder gelaufen. Und es war jede Menge Alkohol im Spiel. „Es kann sein, dass ich etwas in diese Richtung gesagt habe“, versucht sich der Angeklagte zu erinnern. Der Vorwurf: gefährliche Drohung gegenüber seiner eigenen Ehefrau. Dafür musste sich der 49-Jährige nun vor Gericht in St. Pölten verantworten.

Zum Vorwurf geständig
Beim Prozess zeigte er sich einsichtig und geständig. Es war der 15. Februar, als ihn eine „übersehene Zahlungsfrist“ in die Trunkenheit getrieben haben soll. „Am liebsten würde ich einen Polster nehmen und zudrücken, bis du nicht mehr atmest“, soll er seiner Gattin schließlich gedroht haben. Denn diese ist schwer krank und befindet sich in medizinischer Behandlung. Eine finanzielle Belastungsprobe für den 49-Jährigen.

Die Verhandlung fand am Landesgericht St. Pölten statt.
Die Verhandlung fand am Landesgericht St. Pölten statt.(Bild: Imre Antal)

Keine Vorstrafen, daher Angebot für Diversion
„Das würde ich nie machen!“, erklärt der Angeklagte. „Sonst würden wir wegen versuchten Mordes hier sitzen“, antwortet Herr Rat. Dennoch habe es seine Frau in diesem Moment mit der Angst zu tun bekommen. „Das kommt sicher nie wieder vor“, gelobt der Angeklagte künftig Besserung. Nachdem er bereits im Vorfeld der Verhandlung ein Diversionsangebot unangetastet ließ, nahm er dieses vor Gericht nun dankend an: 1700 Euro Geldbuße.

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