Überraschung in USA

Kärntner erfuhren auf der Autobahn von WM-Bronze

Sport-Mix
22.07.2026 17:59

Kanu-Trio aus Kärntner schreibt in den USA Geschichte: Felix Oschmautz (Klagenfurt), Mario Leitner (Glanegg) und Max Steinbrenner (Nötsch) holen erste Team-WM-Medaille der Geschichte. 17-Jähriger als große Zukunftshoffnung paddelte richtig abgebrüht. Oschmautz fehlt jetzt nur noch Olympia-Medaille. . .

Diese Bronzemedaille glänzt voll in den Kärntner Landesfarben! Das Kanu-Trio Felix Oschmautz, Mario Leitner und Max Steinbrenner – allesamt Junioren-Weltmeister – paddelte bei der WM in Oklahoma im Slalom-Teambewerb hinter Slowenien und der Schweiz auf Platz drei.

Der 17-jährige Steinbrenner darf damit bei seinem WM-Debüt gleich über Edelmetall jubeln: „Es fühlt sich richtig gut an. Nachdem ich in beiden Einzel-Bewerben schon raus war, wollte ich zumindest im Team abliefern.“ Erfahren haben die Jungs vom Coup auf der Autobahn, erzählt der Nötscher: „Wir sind früh gestartet, haben schon gewusst, dass es fürs Podest reichen könnte. Daher sind wir zurück zum Hotel, um das Gewand für die Siegerehrung zu holen. Erst da haben wir im Livestream erfahren, dass wir fix Dritter sind.“

Österreich komplettiert das Podest im Teambewerb bei der Kanu-WM in Oklahoma.
Österreich komplettiert das Podest im Teambewerb bei der Kanu-WM in Oklahoma.(Bild: Oschmautz)

„Jetzt fehlt nur noch eine Medaille. . .“
Nicht nur für ihn war’s eine Premiere – es war überhaupt die erste Team-WM-Medaille für die rot-weiß-roten Kanuten. Und auch Oschmautz, immerhin Vierter bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio, hatte davor noch nie eine Medaille bei Weltmeisterschaften geholt. „Diese Bronzene bedeutet mit sehr viel. Da wird auch mir bewusst, was ich schon erreicht habe. Die ergänzt den Medaillensatz gut – eigentlich fehlt jetzt nur noch eine Medaille“, spielt Oschmautz auf jene bei Olympischen Spielen an.

Nur Leitner wusste schon davor, wie sich so eine WM-Medaille anfühlt – 2021 hatte der Glanegger im Extrem-Bewerb Bronze geholt. „Wir haben taktiert und keinen Fehler gemacht – ich bin richtig happy“, betont Leitner, der gemeinsam mit Oschmautz 2024 in Laibach, damals mit dem Wiener Moritz Kremslehner, im Team EM-Silber gewann.

Zwei weitere Chancen in den USA
Während die WM für Steinbrenner leider schon vorbei ist (sowohl für den Cross-Bewerb am Samstag als auch fürs heutige Einzel schaffte er es nicht in den Hauptbewerb), haben Leitner und Oschmautz noch zwei Chancen auf Medaillen.

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