Ein ungewöhnlicher und zugleich glimpflich ausgegangener Bahnunfall hat am Dienstagabend in Mödling für Aufsehen gesorgt: Eine Person wurde laut Angaben der Feuerwehr von einem Personenzug erfasst – doch das Geschehen nahm eine unerwartete Wendung.
Nach ersten Informationen dürfte die betroffene Person keine schweren Verletzungen erlitten haben und entfernte sich noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbstständig von der Unfallstelle.
Weitere Bilder vom Einsatz der FF Mödling:
Lokführer leitete Notbremsung ein
Demnach hatten sowohl der Triebfahrzeugführer als auch mehrere Passanten gemeldet, dass sich eine Person zu Fuß im Bereich der Gleisanlagen aufgehalten habe und von der Zuggarnitur erfasst worden sei. Der Lokführer leitete daraufhin umgehend eine Notbremsung ein.
Keine Verletzten, nur Fragezeichen
Der Zug kam kurz nach der Bahnüberführung der Friedrich-Schiller-Straße in Mödling zum Stillstand. In der Folge wurden die Fahrgäste kontrolliert evakuiert.
Insgesamt mussten rund 250 Personen, darunter auch zwei Kleinkinder, aus dem Zug begleitet werden. Nach ersten Informationen der Feuerwehr gab es keine Verletzten unter den Fahrgästen. Die Südbahnstrecke konnte gegen 20 Uhr wieder für den Bahnverkehr freigegeben werden.
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