Nach Herzstillstand

Zukunft von KAC-Crack mit Defibrillator offen

Sport-Nachrichten
09.04.2026 16:18
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Einen Monat nach dem dramatischen Notfall von KAC-Spieler Jordan Murray ist die Zukunft des Eishockeyspielers noch unklar. Der Kanadier, der am 10. März zum Viertelfinalstart in der ICE-Hockey-Liga einen Herzstillstand erlitten hatte, befindet aber immerhin sich auf dem Weg der Besserung. 

Dem 33-Jährigen wurde ein Defibrillator eingesetzt. Er könne damit laut Ärzten „ein normales Leben führen“ ohne Einschränkungen, sagte Murray. Bezüglich seiner Karriere wollte er sich noch nicht äußern.

(Bild: GEPA)

Ob der Verteidiger auch künftig Profieishockey spiele, „ist eine Frage, die ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt für mich noch nicht beantworten kann und will“, wird Murray in einer KAC-Aussendung zitiert. Seine Entwicklung bezeichnete der Crack als „positiv“ und sprach von „stetigem Fortschritt“. Der Defibrillator soll in Zukunft dafür sorgen, dass ein Herzstillstand verhindert wird. Mit einem ähnlichen Gerät hat zum Beispiel der dänische Fußball-Profi Christian Eriksen – nach einem Herzstillstand während eines EM-Spiels 2021 – seine Karriere fortgesetzt.

„Diese Unterstützung hat mir geholfen“
In etwas mehr als einer Woche steht der nächste Kontrolltermin im Klinikum an, danach wenn möglich die Rückkehr in die kanadische Heimat. Murray zeigte sich dankbar über die „hervorragende“ medizinische Betreuung und die Solidarität, die er erfahren habe. „Diese Unterstützung hat mir geholfen, zu dem Punkt zu kommen, an dem ich heute stehe.“

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