Erschreckende Szenen haben sich am Ostersonntag in Deutschlandsberg abgespielt: Nahe dem Bahnhof der weststeirischen Bezirkshauptstadt schrie ein Mann mit Clownmaske, der offenkundig eine Waffe bei sich hatte, herum und stieß Drohungen aus. Neben einem Großaufgebot an Polizeikräften wurde auch die Cobra beigezogen.
Das bedrohliche Verhalten wurde zur Mittagszeit von vielen Passanten wahrgenommen und rief zahlreiche Polizeikräfte auf den Plan. Ziel des Mannes dürfte auch die örtliche Polizeiinspektion gewesen sein, die er mit Gewalt betreten wollte, wie Sprecher Leo Josefus der „Krone“ bestätigte. Davor dürfte er ein im Freien abgestelltes Polizeifahrzeug beschädigt und eine Fensterscheibe eingeschlagen haben.
Faustfeuerwaffe entpuppte sich als Schreckschusspistole
Die Beamten riegelten die Bahnhofstraße ab, das Einsatzkommando Cobra konnte den Mann – einen 26-Jährigen aus dem Bezirk Deutschlandsberg – schließlich überwältigen. Die bei ihm vermutete Faustfeuerwaffe stellte sich als Schreckschusspistole heraus.
Laut Sprecher Josefus zog sich der Mann beim Einschlagen der Scheibe Schnittverletzungen zu. Zur Versorgung und weiteren Abklärung seines Gesundheitszustands wurde er ins LKH Deutschlandsberg gebracht.
Rätseln über Auslöser
Im Einsatz standen neben regulären Polizeikräften und der Cobra auch die Schnelle Interventionsgruppe und eine Polizeidrohne. Am frühen Nachmittag wurde die Sperre des betroffenen Bereichs vor Bahnhof und Polizeiinspektion wieder aufgehoben. Bisher ist völlig unklar, was den 26-Jährigen zu seinem bedenklichen Verhalten veranlasst hat.
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