Vier Jahre in der Ice Hockey League und 200 großteils wenig erfolgreiche Spiele liegen hinter den Pioneers Vorarlberg. Der Klub, der 2022 nach dem Rückzug der Dornbirn Bulldogs aus Österreichs höchster Liga den Eishockeysport in der Hochburg Vorarlberg retten wollte, steht nun selbst vor dem Aus.
Am Dienstagabend erklärte Präsident Pit Gleim seinen Rückzug – nicht nur als Klubchef, sondern auch als Mäzen. Der Liechtensteiner Unternehmer hat seit der Gründung der Pioneers den Verein finanziell unterstützt. Damit ist jetzt Schluss. „Der Klub hat sich sportlich nicht dorthin entwickelt, dass man in eine positive Zukunft blicken kann. Zudem wird das Spitzeneishockey in Österreich Jahr für Jahr teurer“, ließ Gleim in einer Vereinsaussendung wissen.
Keine Stellungnahmen
Der Rest ist Schweigen. Weder Gleim noch Geschäftsführer Christian Gross und auch Sportdirektor Michael Lampert war eine Aussage über die Zukunft des Vereins zu entlocken. Scheinbar wurden die noch verbliebenen Kader-Spieler der Pioneers am Dienstagabend über die Situation informiert. Inoffiziell sollen neben Gleim auch Gross und Lampert ihren Rückzug angekündigt haben. Und den Spielern wurde geraten, sich einen neuen Verein zu suchen. Deutliche Indizien, dass die Pioneers Vorarlberg keine Zukunft mehr haben werden.
Ländle-Hockey stürzt ab
Das Drama um die Pioneers ist nur die Fortsetzung des Niedergangs des Vorarlberger Eishockeys. Vor vier Jahren gab es mit den Bulldogs einen Höchstligaklub und drei Vereine in der 2. Liga. 2026/27 bleibt aus diesem Quartett nur noch der EC Bregenzerwald übrig – ausgerechnet jener Ländle-Vertreter, der als einziger über keine eigene Halle verfügt...
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