Vorarlbergs Ski- und Snowboard-Asse sammelten in dieser Saison wieder fleißig Punkte und wurden dafür auch mit Preisgeld belohnt. Zwei Dinge fallen dabei auf: Wenn es um die „Kohle“ geht, sind die Damen definitiv das starke Geschlecht im Ländle. Und in Sachen Preisgeld macht es durchaus einen Unterschied, welche Punkte man sich holt...
Franjo von Allmen war mit seinen drei Goldmedaillen der alpine Superstar bei den Olympischen Spielen 2026. Dafür gab es von Swiss Olympics umgerechnet 150.000 Euro an Prämie. In dieser Weltcupsaison landete der 24-Jährige zwei Siege, stand siebenmal am Podest und erfuhr sich 278.922 Euro Preisgeld – mehr, als alle Ländle-WintersportlerInnen zusammen.
Bei der „Kohle“ drehte Ortlieb den Spieß um
Die VSV-Asse brachten es im abgelaufenen Winter auf 274.169 Euro an Preisgeld – vor Steuer wohlgemerkt! Auffallend: Hierzulande sind die Damen das starke Geschlecht, die ersten vier Plätze gehen allesamt an Alpin-Damen. Anders als im Gesamtweltcup, wo Olympiasiegerin Ariane Rädler die Nase um 16 Punkte voran hat, ist in Sachen „Kohle“ Nina Ortlieb Vorarlbergs Nummer eins.
* Preisgeld aus dem Grand Prix im Sommer
Top-5-Plätze machen den Unterschied
Mit 65.650 Euro liegt sie 6.839 Euro vor Rädler. Die konnte zwar bei gleich 16 Rennen einen Preisgeldscheck einfahren und Nina „nur“ bei 14. Allerdings bescherten der 29-jährigen Lecherin allein die Ränge zwei in Soldeu und vier in Tarvis schon stolze 36.084 Euro.
Topverdiener bei den Herren war Lukas Feurstein. Während er in der Vorsaison noch 71.750 Euro einsacken konnte, waren es diesmal aber „nur“ 19.702 Euro. Direkt dahinter landete Skispringer Niklas Bachlinger. Der blieb im Winter zwar ohne Preisgeld, mit seinen Topleistungen im Sommer beim Grand Prix verdiente er aber immerhin 15.281 Euro.
* Preisgeld aus dem Grand Prix im Sommer
Alpine Punkte sind die lukrativsten
Geht es darum, wie viel die VSV-Asse pro Punkt kassiert haben, hat überraschenderweise Leonie Zegg die Nase vorn. Die holte in Zauchensee mit Rang 30 ihren ersten und einzigen Zähler, für den sie 861 Euro bekam. Dividiert man Ortliebs 360 Punkte durch 65.650 Preisgeld-Euros, ergibt das hingegen einen Wert von „nur“ 182,36 Euro pro Punkt. Aber immer noch besser als jene 42,03 Euro, die Snowboardcross-Olympiasieger für jeden seiner 295 Weltcuppunkte an Preisgeld bekam...
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