Viele Sportler lassen sich für den letzten Bewerb einen besonderen Auftritt einfallen. Manuel Fettner nimmt das Weltcupfinale auf der Monsterschanze in Planica allerdings ernst: „Ich springe sicher nicht mit einem lustigen Anzug von einer der unlustigsten Schanzen der Welt“, so der 40-Jährige.
Das Skifliegen ist nämlich trotz modernster Technik noch immer eine gefährliche Angelegenheit. Nach dem bösen Sturz des Italieners Andrea Campreghe vorige Woche in Vikersund landete gestern der Slowene Nik Heberle beim „Einfliegen“ in Planica im Krankenhaus.
Der erhoffte Weltcupsieg bleibt „Fetti“ wohl auch am Ende verwehrt, Überflieger Domen Prevc wird in Planica kaum zu schlagen sein. „Alles was man kriegt, ist ein Geschenk. Ich habe viel Cooles erreichen dürfen. Ich bin auch ohne Sieg sehr glücklich.“
„Stabiles Flugsystem“
Apropos Stürze. „Fetti“ blieb in seinen mehr als 25 Jahren im Skisprung-Weltcup von schlimmen Verletzungen verschont: „Sicher ein Mitgrund, dass ich so lange beim Springen bleiben konnte. Ich habe ein ziemlich stabiles Flugsystem.“
Viele Jahre galt der 40-Jährige als verlässlicher Platzspringer, bei den Spielen 2022 gelang ihm der Durchbruch: Silber im Einzel, Gold im Teambewerb: „Sicher mein größter Erfolg.“
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