Beendet Marco Odermatt nach der kommenden Saison seine Riesentorlauf-Karriere? Nach dem enttäuschenden Ausscheiden im ersten Durchgang von Hafjell am Dienstag und der damit wohl verpassten kleinen Kristallkugel zeigt sich der langjährige Dominator selbstkritisch. Nach der Heim-WM im kommenden Jahr könnte er seiner einstigen Kerndisziplin den Rücken kehren.
„Nächstes Jahr habe ich die Kugel schon noch im Kopf, um noch einmal Gas zu geben. Wir haben eine Heim-WM, ich bin noch gut genug. Aber nachher ist dann vielleicht irgendwann schon fertig“, erklärte Odermatt gegenüber dem SRF. Dass er ausgerechnet seiner einstigen Paradedisziplin den Rücken kehren will, lässt durchaus aufhorchen.
„Gewisses Etwas“ fehlt
Dabei könnte aber durchaus auch die Enttäuschung über das verkorkste Saisonfinale in Norwegen einen Einfluss haben. Immerhin schied der Schweizer beim großen Finale bereits im ersten Durchgang aus und servierte seinem Konkurrenten Lucas Pinheiro Braathen so die kleine Kristallkugel auf dem Silbertablett.
„Vor zwei, drei Jahren hätte ich vielleicht den ersten Fehler gemacht und den zweiten sicher nicht“, analysiert der 28-Jährige das Ausscheiden. Mittlerweile fehle ihm aber „das gewisse Etwas“. Sein Hauptfokus liege derzeit zudem eher auf der Abfahrt.
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