Nach seinem überraschenden Rücktritt hat der Schweizer Speedspezialist Niels Hintermann in Kvitfjell seine Abschiedsvorstellung gegeben. Der sportliche Wettkampf rückte für den 30-Jährigen dabei natürlich in den Hintergrund – trotzdem gab es ein würdiges Finale einer tollen Karriere.
„Ich bin fertig mit Skifahren! Ich habe nach meiner überstandenen Krebserkrankung ein zweites Leben geschenkt bekommen und das wollte ich nicht wegwerfen“, erklärte Hintermann zuletzt im Zielraum von Courchevel. Kurz zuvor hatte er auf einen Start in der Abfahrt verzichtet und dann überraschend seinen Rücktritt erklärt.
Es sei kein Schnellschuss gewesen, so der Schweizer. Vielmehr habe er über mehrere Wochen überlegt und bei der Besichtigung in Courchevel gemerkt, sein Körper und sein Kopf wollten nicht „und darauf musste ich einfach hören“, so der Speed-Spezialist.
Eine Show zum Abschied
Zum Weltcup-Finale nach Norwegen ist Hintermann aber doch noch angereist. Die etwa 1500 Kilometer lange Anreise mit dem Auto nahm er in Kauf, um sich gebührend aus dem Weltcup zu verabschieden. Schon im Vorfeld war deshalb klar, dass er in Kvitfjell nicht mehr um ein Ergebnis fahren wird.
Und dennoch verzichtete er auf einen schildernden Auftritt. Vielmehr stürzte er sich unbeschwert auf die Piste und zeigte noch einmal sein sportliches Talent – begleitet von Applaus am Streckenrand. Kurz vor dem Ziel ließ er das Rennen dann mit ein paar Schwüngen ausklingen.
Im Zielraum wurde er vom Publikum, dem Schweizer Team, seinen Teamkollegen und auch den Kontrahenten mit Applaus empfangen. Schließlich gab es zahlreiche Umarmungen, eine Sektdusche von Marco Odermatt und Co. sowie viele anerkennende Worte. Ein schöner Abschied für Hintermann.
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