Aufregung in Courchevel! Während sich die Elite der Abfahrtsherren nach und nach die Piste hinunterstürzte, war einer unerwartet nicht mehr am Start. Nachdem Niels Hintermann bei der Besichtigung noch dabei gewesen war, fiel bei ihm anschließend der finale Entschluss, seine Karriere als Ski-Profi zu beenden.
Mit Nummer 20 hätte sich Hintermann eigentlich aus dem Starthaus wagen müssen. Doch plötzlich war ÖSV-Athlet Raphael Haaser schon früher dran. Der Schweizer war spontan nicht zum Rennen angetreten.
„Er war zuvor noch bei der Besichtigung und hat nichts gesagt. Auch die Schweizer Kollegen haben keine Infos darüber“, rätselte Experte und Ex-Ski-Ass Hans Knauß im ORF zunächst. Nach und nach sickerten die Hintergründe aber durch.
„Zweites Leben geschenkt bekommen“
Im Zielraum erklärte der Schweizer kurze Zeit später schließlich seinen Rücktritt als Ski-Profi. „Ich bin fertig mit Skifahren! Ich habe nach meiner überstandenen Krebserkrankung ein zweites Leben geschenkt bekommen und das wollte ich nicht wegwerfen“, erklärte Hintermann im ORF-Interview.
Es sei kein Schnellschuss gewesen, so der Schweizer. Vielmehr habe er über mehrere Wochen überlegt und heute am Start gemerkt, sein Körper und sein Kopf wollten nicht „und darauf musste ich einfach hören“, so der Speed-Spezialist. Deshalb fiel die Entscheidung, seine Karriere noch an Ort und Stelle offiziell zu beenden. Aus seinen Jahren im Ski-Weltcup nimmt der Schweizer viele positive Erinnerungen und tolle Freundschaften mit.
Kriechmayr beendet Durststrecke
Unterdessen hat Vincent Kriechmayr in der Abfahrt von Courchevel mit seinem Sieg die über 1000 Tage andauernde Durststrecke der ÖSV-Speed-Herren beendet. Für das gesamte Schweizer Team lief dieses Mal hingegen nicht alles nach Plan.
Während Alexis Monney und Franjo von Allmen das Ziel nicht erreichten, durfte sich Marco Odermatt zwar über die kleine Kristallkugel freuen, war im Kampf um den Tagessieg aber auch klar unterlegen.
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