Der Südtiroler Dominik Paris hat die letzte Herren-Abfahrt der Saison in Kvitfjell vor Franjo von Allmen (SUI) und Vincent Kriechmayr gewonnen – und damit auch den Dreikampf um den dritten Platz im Weltcup für sich entschieden. Immerhin: Der Oberösterreicher überholte mit seinem Podestplatz noch Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni und schließt damit die Abfahrts-Wertung auf dem vierten Rang ab.
Dominik Paris hat die letzte Saisonabfahrt in Kvitfjell gewonnen. Der bald 37-jährige Südtiroler setzte sich an einem seiner Lieblingsorte vor Olympiasieger Franjo von Allmen (+0,19 Sek.) und dem Oberösterreicher Vincent Kriechmayr (+0,60) durch. Kriechmayr, der in der Vorwoche in Courchevel triumphiert hatte, beschloss die Abfahrtssaison mit einem dritten Podestplatz und ließ danach mit einer „Message an den Verband“ aufhorchen.
Die Saison beendete er als Vierter der Abfahrtswertung – hinter Odermatt, Von Allmen und Paris sowie gerade noch vor Franzoni. Der 34-jährige ÖSV-Teamleader durfte am Samstag sogar kurz mit einem dritten Saisonsieg liebäugeln, indem er den Hundertstelfight mit dem zuvor führenden Alexis Monney auf den letzten Metern für sich entschied. Doch dann kam Paris. „Ich finde maximal drei Zehntel, Domme war herausragend – das hätte ich bei Gott nicht geschafft“, sagte Kriechmayr.
Hier der Endstand:
Paris raste zum 20. Abfahrtssieg
Mit 20 Abfahrtssiegen ist Paris nun die alleinige Nummer zwei im Weltcup hinter Franz Klammer (25). „Das ist weit weg und ich werde nicht jünger“, sagte der Sieger, dessen Zukunft ebenfalls offen ist. „Fahren wir das hier fertig und dann schauen wir.“ Er feierte seinen ersten Saisonsieg, den insgesamt bereits siebenten in Kvitfjell. In Norwegen und in Bormio ist er nun Rekordhalter. „Bei beiden Abfahrten muss das Gewicht schieben, ich lasse das Gewicht schieben.“
Für Kugelgewinner Marco Odermatt hingegen ist die Piste „Olympia-Bakken“ weiter kein Erfolgspflaster, er wurde Siebenter (+0,92). Auch Kitzbühel-Gewinner Giovanni Franzoni (11.) vermochte seine technischen Fähigkeiten nicht auszuspielen. Die weiteren Österreicher: Daniel Hemetsberger wurde Neunter, Raphael Haaser 15., Marco Schwarz 24. und Vorletzter – weil der Schweizer Niels Hintermann zum Abschied ein paar Bremsschwünge einlegte. Beim Finale bekommen nur die Top 15 noch einmal Weltcuppunkte.
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