Athleten müssen mehr Hass vertragen können. Das behauptet zumindest Amy Hunt, WM-Silbermedaillengewinnerin über 200 Meter. „Wenn wir wollen, dass unsere Sportart wächst, müssen wir uns andere große Sportarten anschauen – Fußball, Tennis oder Formel 1. Die bekommen viel mehr Hass und Aggression als wir“, meinte die britische Leichtathletin im Interview mit dem „Guardian“.
Hunt begründet: „Menschen werden immer hassen. Eine vielleicht kontroverse Meinung von mir ist, dass Athleten ein bisschen mehr Hass akzeptieren sollten. Jeder hat seine eigene Meinung. Aber ganz ehrlich: Die einzige Meinung, die wirklich zählt, ist meine.“
Sie selbst blende negative Kommentare mittlerweile aus und konzentriere sich auf das, was in ihrer Macht steht. Und das mit Erfolg: In Tokio sprintete die 23-jährige Cambridge-Absolventin überraschend zum zweiten Platz. Ihre Reaktion auf die Medaille: „You can be an academic badass and a track goddess.“ („Du kannst eine akademische Überfliegerin und gleichzeitig eine Göttin auf der Laufbahn sein.“)
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