„Mit aller Gewalt ...“

ÖSV-Cheftrainer Widhölzl schießt gegen Oslo-Jury

Ski Nordisch
16.03.2026 07:15

Dass der Skisprung-Bewerb in Oslo nicht schon eher abgebrochen wurde, brachte der FIS einiges an Kritik ein – auch von ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl ...

Olympiasieger Philipp Raimund verzichtete gestern am Holmenkollen in Oslo freiwillig auf seinen Sprung. Das sagte wohl alles über die Bedingungen im legendären Skisprung-Stadion ...

Stephan Embacher wurde Sechster.
Stephan Embacher wurde Sechster.(Bild: EPA/Terje Pedersen)

„Ziemliche Windpartie“
Die Jury brach bei starkem und wechselndem Wind das Weltcupspringen aber erst nach einem Durchgang ab. Der Japaner Tomofumi Naito durfte über seinen ersten Sieg jubeln, Stephan Embacher landete als bester Österreicher auf Platz sechs: „Es war schon eine ziemliche Windpartie. Ich glaube, ich kann mir nichts vorwerfen.“

Für ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl kam die Jury-Entscheidung zu spät: „Da muss ich jetzt einmal die FIS (Anm. internationaler Verband) kritisieren. Sie wollten mit aller Gewalt einen Durchgang durchdrücken, damit es ein Ergebnis gibt. Sie haben dabei auf die Sicherheit der Athleten vergessen, weil es wirklich gefährlich war.“

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