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Blindgänger lauern

Warum Wiens Bombenkarte geheim bleiben muss

Wien
09.03.2026 05:00

Eine Unzahl von gefährlichen Kriegsrelikten verbirgt sich immer noch im Boden der Bundeshauptstadt, wie sich zuletzt bei Bauarbeiten in Penzing wieder gezeigt hat. Die Stadt will ihr Wissen um Risikogebiete nicht an die große Glocke hängen. Das hat gute Gründe.

Erst im Februar musste der Entminungsdienst des Verteidigungsministeriums wieder in Wien ausrücken: Bei Kanalarbeiten in Penzing wurde eine Wehrmachts-Sprenggranate gefunden und entschärft. Hört das, 81 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, denn nie auf? Die Antwort aus dem Verteidigungsministerium: zumindest nicht so bald. Wien wurde 52 Mal bombardiert. Berlin verzeichnete nur 17 Bombardements mehr.

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