„Lebensgefahr“

Blitzeis: Airport Berlin weiterhin außer Betrieb

Ausland
06.02.2026 10:44
Porträt von krone.at
Von krone.at

Das Wetter hat den Flughafen BER in der deutschen Hauptstadt weiterhin lahmgelegt: Wegen gefrierenden Regen und Glatteis können seit Donnerstagabend keine Flugzeuge mehr landen oder starten. „Unsere Flächen sind spiegelglatt. Es besteht Gefahr für Leib und Leben“, erklärte dazu eine Flughafensprecherin. 

Die Verkehrsverhältnisse durch überfrierenden Regen und Eisansatz waren noch am Freitag  in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern äußerst gefährlich, wie der Deutsche Wetterdienst warnte. 

Auch der Hauptstadtflughafen ist davon betroffen: Der Winterdienst der Flughafengesellschaft habe die Flugbetriebsflächen die gesamte Nacht über mit Enteisungsmittel behandelt, aber ohne Erfolg, sie seien spiegelglatt. Wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden könne, sei aktuell unklar.

Der Deutsche Wetterdienst warnte auch in sozialen Medien vor der angespannten Glatteislage:

Freitagfrüh warteten bereits wieder viele Passagiere auf ihre Flüge. Es kam zu massiven Verspätungen und Ausfällen. Sobald der Betrieb wieder aufgenommen werde, könnten die Airlines in der Regel entscheiden, ob ihre Verbindung noch am Freitag stattfindet, ausfällt oder verschoben wird, erklärte die Sprecherin. „Die Fluggäste werden gebeten, ihren Flugstatus zu prüfen.“

Einschränkungen, Unfälle und Schulschließungen im Nordosten
Auch andernorts sorgt die Glätte für Einschränkungen: In Mecklenburg-Vorpommern gelten Unwetterwarnungen unter anderem für die Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Rügen und den Kreis Rostock. In Neubrandenburg wurde der Stadtbusverkehr vorerst vollständig eingestellt. In Niedersachsen fällt im Landkreis Diepholz wegen eisglatter Straßen erneut der Schulunterricht aus, teils wurde Distanzunterricht angeordnet.

Auf der eisglatten Autobahn 10 bei Potsdam war es am Donnerstag zu einer Reihe von Unfällen gekommen. Es gab auch Behinderungen im Bahnverkehr zwischen Hannover und Berlin.

Meteorologen rechnen mit Entspannung der Glatteislage
Am Freitag sollte sich die Glatteislage dem jüngsten Warnlagebericht zufolge zumindest etwas entspannen. Am Rande eines Hochs über Skandinavien werde mit östlicher Strömung kalte Festlandluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenkten atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen. Nur im Nordosten gebe es gebietsweise leichten Dauerfrost.

Der Wetterdienst rechnet vor allem im Südosten über der Landesmitte und bis in den Nordosten mit Nebel und regional Sichtweiten unter 100 Metern. Die Sicht bessert sich laut Vorhersage im Tagesverlauf nur langsam. Zum Wochenende können sich laut Deutschem Wetterdienst mildere Luftmassen bis in den Nordosten ausbreiten.

„Das Wochenende präsentiert sich insbesondere im Südwesten und Westen schon fast von seiner vorfrühlingshaften Seite“, schreibt Meteorologin Tanja Egerer vom Deutschen Wetterdienst. Entlang des Rheins sollen die Höchsttemperaturen um die zehn Grad erreichen.

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