Schon seit November hält eine wahre Serie an Einbrüchen die Donaustadt in Atem. Der Einbrecher wurde schon beinahe erwischt – und wechselt bei seinen kriminellen Touren offenbar bewusst das Grätzel, um der Polizei zu entgehen. Indes treibt aber auch in Floridsdorf ein Serien-Einbrecher sein Unwesen.
Am vergangenen Sonntagabend wäre es schon beinahe so weit gewesen. Der Bewohner eines Hauses am Donaustädter Mühlwasser wählte den Notruf, nachdem er im Dunkeln einen Unbekannten samt Taschenlampe in seinem Garten gesehen hatte. Der Mann versuchte laut Polizeisprecherin Irina Steirer auch, die Terrassentür aufzudrücken. Als der Anrufer das Licht einschaltete, flüchtete der glücklose Einbrecher. Und wurde noch von einem Streifenwagen auf der Flucht gesichtet.
Trotz Beinahe-Festnahme kam Krimineller zurück
Letztlich war es aber trotzdem nicht möglich, den Einbrecher auf dessen Flucht zu fassen. Kein Grund übrigens für den Kriminellen, nur einen Tag später nicht erneut im selben Grätzel zuzuschlagen. In der Wolfsmilchgasse, nur zwei Straßenzüge vom ersten Tatort entfernt, glückte dem Unbekannten in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Coup.
Tatorte liegen alle nicht allzu weit auseinander
Dass es sich bei dem Einbrecher um denselben handelt, der für die Delikte am Mühlwasser, die schon seit November die Ermittler beschäftigen, verantwortlich ist, liegt nahe. Wie ausführlich berichtet, erwischte es seit damals Häuser am Grenadierweg, am Ulanenweg, am Reiherweg, am Gelbsilberweg und am Havannaweg. Auch jene Tatorte sind nur einen Steinwurf von den aktuellen Örtlichkeiten entfernt.
Floridsdorf ist aktuell ebenso betroffen
Auch in der Donaustädter Kirschenallee, im Stadtteil Essling, werden seit Monaten bei zahlreichen Häusern die Scheiben eingeschlagen und Türen aufgedrückt. Ob es sich um ein und denselben Einbrecher handelt, der nur immer wieder das Grätzel wechselt, ist unklar. Indes ist auch in Floridsdorf ein Einbrecher am Werk. Rund um die Carabelligasse schlägt auch jener Scheiben ein und öffnet Fenster und Türen.
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