Das ist ein Knaller! Nach monatelangem Ungewissen und vielen Ungereimtheiten um Fußball-Zweitligist SK Austria Klagenfurt ist es nun fix: Das Landesgericht Klagenfurt hat ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Klubs eröffnet. Kurios: Bei der heutigen Pressekonferenz wollte Violett die Rettung von Helmut Kaltenegger verkünden!
Lange war schon klar, so kann es nicht weitergehen! Seit der vergangenen Saison bezahlte Austria Klagenfurt ihre Angestellten (Trainer, Spieler, Funktionäre) gar nicht oder wenn, dann nur mit viel Verzögerung. Heute um 13 Uhr wollte Violett die Rettung mit Boss Zeljko Karajica die Rettung der Austria Klagenfurt durch Sponsor Helmut Kaltenegger verkünden!
GmbH und Verein betroffen
Nach einigen Klagen und etlichen Mahnungen ist es nun aber so weit: Richterin Gudrun Slamanig hat das Insolvenzverfahren sowohl über den Verein SK Austria Klagenfurt als auch über die GmbH eröffnet. Als Insolvenzverwalter fungiert Rechtsanwalt Michael Pontasch-Müller.
Die erste Gläubigerversammlung findet am 31. März um 10.30 am Landesgericht Klagenfurt. Von der Insolvenz betroffen sind 34 Dienstnehmer.
800.000 Euro
Von Großsponsor, dem Goldhändler Helmut Kaltenegger, hatte es zuletzt eine Zusage über 800.000 Euro (zu den bereits zugesicherten 600.000 Euro!) gegeben, um den Klub noch zu retten – es war jedoch vertraglich fixiert, dass dies nur zum Tragen kommt, sofern noch kein Konkurs eröffnet wird.
Richterin Gudrun Slamanig hatte schon am Mittwoch ein Konkursverfahren eröffnen wollen – dann kam aber Helmut Kaltenegger dazwischen. Offenbar aber doch zu spät. . .
(Noch) kein Abstieg, man kann weiterspielen
Sportlich? Bedeutet die Eröffnung des Insolvenzverfahrens nicht gleich den Abstieg aus der 2. Liga. Weil es sich (noch) nicht um ein rechtskräftiges Verfahren handelt. Der Spielbetrieb kann daher theoretisch aufrecht erhalten werden.
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