„Russische Herkunft“

Italien blockt Cyberattacken auf Olympia-Webseiten

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04.02.2026 14:21
Porträt von krone.at
Von krone.at

Italien hat mehrere Cyberangriffe auf Einrichtungen des Außenministeriums sowie auf Infrastruktur im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina d‘Ampezzo abgewehrt. Ziel der Angriffe seien Internetseiten der Olympischen Winterspiele sowie Hotels in Cortina gewesen, sagte Außenminister Antonio Tajani am Mittwoch. Es habe sich um Cyberattacken „russischer Herkunft“ gehandelt.

Betroffen gewesen seien unter anderem diplomatische Vertretungen, darunter auch die italienische Botschaft in Washington. Weitere Einzelheiten nannte der Minister zunächst nicht. Die italienischen Behörden hätten die Angriffe abgewehrt, erklärte Tajani am Rande eines Besuchs in Washington.

Angriffe von „Hacktivisten“ befürchtet
Auf die Risiken während der Olympischen Winterspiele, insbesondere durch Cyberattacken, haben sich die italienischen Behörden frühzeitig vorbereitet. Ein Expertenteam arbeitet gemeinsam mit Fachleuten der Organisatoren der Winterspiele daran, digitale Angriffe auf das Großereignis abzuwehren, das weltweit voraussichtlich rund drei Milliarden Zuschauer erreichen wird, hieß es vonseiten der Regierung in Rom.

Mögliche Angriffe könnten von sogenannten Hacktivisten ausgehen, also politisch motivierten Hackern, die Cyberattacken zu Propagandazwecken durchführen. Besonders im Fokus stehen die Bereiche Verkehr und Kommunikation, weil Störungen während der Winterspiele weltweit große Aufmerksamkeit erregen würden.

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