1,7 Prozent

Auch Inflation in Eurozone auf neuem Tiefstand

Wirtschaft
04.02.2026 15:17
Porträt von krone.at
Von krone.at

In der Eurozone ist die Inflationsrate wie erwartet weiter zurückgegangen und auf den tiefsten Stand seit September 2024 gefallen. Im Jänner stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,7 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. 

Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet. Im Dezember 2025 war die Rate noch bei 2,0 Prozent gelegen.

  Die Europäischen Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig zwei Prozent an. Die EZB hatte zuletzt die Leitzinsen nicht angetastet. Auch an diesem Donnerstag wird keine Änderung erwartet.

Das Liniendiagramm zeigt die Entwicklung des harmonisierten Verbraucherpreisindex HVPI in Prozent für Österreich und die Eurozone von Juli 2024 bis Januar 2026. Österreich liegt meist über der Eurozone und erreicht im Januar 2026 einen Wert von 2,0 %, während die Eurozone bei 1,7 % liegt. Quelle: Eurostat.

Energie billiger, Lebensmittel teurer
Mit ausschlaggebend für die schwächere Inflation sind sinkende Kosten für Energie. Die Energiepreise fielen um 4,1 im Jahresvergleich. Die Preise für Lebens- und Genussmittel stiegen hingegen um 2,7 Prozent.

  Die Kernrate der Inflation, bei der besonders schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, sank auf 2,2 Prozent – von zuvor 2,3 Prozent. Hier hatten die Volkswirte keine Veränderung erwartet.

Im Vergleich zum Vormonat fielen die Preise insgesamt um 0,5 Prozent. Die Kernverbraucherpreise gingen um 1,1 Prozent zurück.

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