FPÖ ortet Affäre

Wirbel um künstliche Befruchtung für Flüchtlinge

Innenpolitik
04.02.2026 15:39

Künstliche Befruchtung auf Steuerzahlerkosten nicht nur an kinderlose Österreicherinnen und Bürgerinnen der EU, sondern auch an Asylberechtigte – so steht es jedenfalls in einer Broschüre des heimischen Sozialministeriums ...

Österreichs Geburtenrate liegt weiterhin deutlich unter dem sogenannten Bestandserhaltungsniveau und pendelt seit Jahren nur noch um rund 1,4 Kinder pro Frau. Doch aus Sicht der FPÖ ist die Lösung der demografischen Entwicklung „sicher nicht künstliche Befruchtung auf Steuerkosten für Asylberechtigte“.

Info-Broschüre des Bundes mit speziellem Zugang
Auslöser des Wirbels ist eine offizielle Informationsbroschüre des Sozialministeriums zum unerfüllten Kinderwunsch, aus der hervorgeht, dass unter bestimmten Voraussetzungen auch Asylberechtigte Zugang zu Leistungen aus dem IVF-Fonds haben können. Der Steuerzahler übernimmt dann bis zu 70 Prozent der Behandlungskosten. 

Zu den Zahlen: Allein 2024 wurden 12.623 Versuche durchgeführt, die Kosten dafür betrugen 21,4 Millionen Euro.

In dieser Broschüre liegt – laut FPÖ – der „Teufel im Detail“.
In dieser Broschüre liegt – laut FPÖ – der „Teufel im Detail“.(Bild: Sozialministerium)
In dieser Broschüre liegt – laut FPÖ – der „Teufel im Detail“.
In dieser Broschüre liegt – laut FPÖ – der „Teufel im Detail“.(Bild: Sozialministerium)

Die Freiheitlichen kritisieren, dass Österreicher teils monatelang auf Untersuchungen warten, gleichzeitig aber staatlich geförderte Kinderwunschbehandlungen für Drittstaatsangehörige möglich seien.

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Hier wird unser Gesundheits- und Sozialsystem zerstört, und die Regierung wirbt dafür sogar noch per Flyer!

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz

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Dieser Ansatz ist einfach grundfalsch. Allein in Linz entstehen so zwei neue Schulklassen mit 100-prozentiger Migrantenquote im Jahr.

Gesundheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ OÖ)

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz: „Hier wird unser Gesundheits- und Sozialsystem zerstört, und die Regierung wirbt dafür sogar noch per Flyer!“ Der blaue Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml verweist auf Dutzende Fälle in der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Die FPÖ fordert sofort eine Beschränkung der Förderungen auf Österreicher.

„Derzeit keine Überlegungen“
Ein Sprecher des Ministeriums erklärt auf Anfrage der „Krone“ knapp: „Es gibt derzeit keine Überlegungen, die Vergabepraxis für die Mitfinanzierung von Kinderwunschbehandlungen zu ändern.“

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