Stark bedrohter Vogel

Schrotkugeln steckten in geschütztem Kormoran

Niederösterreich
04.02.2026 06:30

Ein flugunfähiger Kormoran wurde von der Feuerwehr im Mostviertel (NÖ) eingefangen. Wenig später zeigte sich: Der Vogel wurde angeschossen, drei Schrotkugeln steckten noch in ihm. Die Suche nach dem Schützen läuft.

Große Aufregung bei heimischen Tierschützern: In St. Pantaleon im Bezirk Amstetten wurde ein verletzter Kormoran entdeckt und von der Feuerwehr geborgen. Der Tierschutzverein Region Amstetten brachte ihn anschließend zum Tierarzt, wo sich der anfängliche Verdacht bei einem Röntgen bestätigen sollte: Der Vogel, der auf der Roten Liste der stark gefährdeten Tierarten steht und als Wintergast an den heimischen Gewässern lebt, war angeschossen worden. Drei Schrotkugeln steckten noch in seinem Körper.

„Das Weibchen bleibt jetzt bei uns, bis es wieder fliegen kann. Die Schrotkörner werden sich hoffentlich abkapseln“, schildert Obfrau Christine Hausleitner. Die gute Nachricht: Dem Kormoran schmecken die zur Verfügung gestellten Köderfische.

Suche nach dem Schützen läuft
Die Suche nach dem Schützen läuft, bei der Polizei wurde Anzeige erstattet. Der Kormoran ist zwar geschützt, er gilt aber aufgrund seines Jagdverhaltens vor allem bei Fischern als „Problemvogel“. Gut möglich, dass ihn dieser Konflikt beinahe das Leben gekostet hätte.

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