Nach der furchtbaren Bluttat herrscht in Leoben Schock und Trauer. Die Mutter (39) des Elfjährigen rief wegen ihrer eigenen Verletzungen die Rettung. Das Motiv ist vorerst unklar – die unter dringendem Tatverdacht stehende Mutter konnte noch nicht befragt werden.
Schock und Trauer in der zweitgrößten Stadt der Steiermark nach dem Tod eines erst elfjährigen Kindes! Am Samstag gab es in Leoben nur ein Gesprächsthema, wie Bürgermeister Kurt Wallner der „Krone“ berichtet: „Die Betroffenheit in Leoben ist sehr groß. Es ist ein besonders trauriger Fall, der sicher auch die Schulkameraden des Buben verzweifelt zurücklässt. Wichtig ist es jetzt, zu eruieren, wie es zu einer solch furchtbaren Verzweiflungstat einer alleinerziehenden Frau kommen konnte.“
Die Betroffenheit in Leoben ist sehr groß. Wichtig ist es jetzt, zu eruieren, wie es zu einer so furchtbaren Tat einer alleinerziehenden Mutter kommen konnte.

Kurt Wallner, Bürgermeister von Leoben
Bild: Christian Jauschowetz
Wie berichtet, fanden Einsatzkräfte Freitagnachmittag die Leiche des Buben, der schwere Schnitt- und Stichverletzungen aufwies, und seine verletzte Mutter in einer Wohnung in der Mallinger-Siedlung. Die 39-jährige Steirerin hatte wegen ihrer Schnittwunden, die sie sich nach ersten Erkenntnissen selbst zugefügt hatte, selbst das Rote Kreuz verständigt.
Tatverdächtige Mutter musste operiert werden
Noch in der Nacht stellte die Polizei mehrere Messer sicher, die die mutmaßlichen Tatwaffen sein dürften. Befragungen der Mutter, die unter dringendem Mordverdacht steht, waren aufgrund ihres Zustandes bis dato aber noch nicht möglich – Freitagnacht wurde sie im Krankenhaus Leoben operiert. Wann genau es zu der Familientragödie gekommen war, ist noch unklar – fest steht allerdings, dass der Elfjährige bereits am Freitag nicht mehr in der Schule war.
„Hinweise darauf, dass sich zur Tatzeit noch eine dritte Person in der Wohnung aufgehalten hat, gibt es nicht“, sagt Sabri Yorgun von der steirischen Polizei.
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