Peinliches Urteil
In Joachim Gottfried Gollers „Glaube Liebe Hoffnung“ wird Elisabeth bereits zu Beginn tot auf einer Plastikplane präsentiert – ein drastisches Bild, das den Anspruch einer radikal gegenwärtigen Inszenierung markiert. Aber wird das auch erfüllt? Die „Krone“ besuchte die Premiere des Horváth-Klassikers in den Linzer Kammerspielen.
Elisabeth liegt auf einer Plastikplane – sofort ist klar: Sie ist tot und endlich frei. Der Einstieg zeigt, dass der Südtiroler Regisseur Joachim Gottfried Goller „Glaube Liebe Hoffnung“ aus der Feder von Ödön von Horváth bewusst in die Gegenwart verlegen möchte.
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