Der Pleitegeier kreist über dem Elektroinstallateurunternehmen „Kremmel & Schneider“ in der Vorarlberger Gemeinde Lustenau. 31 Dienstnehmer sind betroffen – und mindestens 120 Gläubiger.
Über das Vermögen des Elektroinstallateurunternehmens „Kremmel & Schneider GmbH“ mit Sitz in Lustenau wurde ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung am Landesgericht Feldkirch eröffnet. 31 Dienstnehmer sind von der Pleite betroffen, der Schuldenstand beläuft sich auf rund 2 Millionen Euro. Es wurden bis dato 120 Gläubiger erfasst. Zum Sanierungsverwalter ist der Dornbirner Rechtsanwalt Lukas Pfefferkorn bestellt worden. Die Gläubigerversammlung und Berichtstagsatzung finden am 19. Februar, die allgemeine Prüfungstagsatzung am 19. März am Landesgericht Feldkirch statt.
30-Prozent-Quote
Wie der KSV1870 berichtet, droht dem Unternehmen aufgrund gescheiterter außergerichtlicher Sanierungsbemühungen die Zahlungsunfähigkeit aufgrund von Überschuldung. Daher wurde ein Antrag auf Eröffnung des Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung gestellt. Das Unternehmen bietet derzeit eine Quote von 30 Prozent an, zahlbar innerhalb zweier Jahre ab Annahme des Sanierungsplans.
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