Nachdem am Mittwoch im Fassatal (It) wetterbedingt keine Quali gefahren werden konnte, ging es gestern in Pre-Heats um die Startaufstellung für das heutige Weltcuprennen der Skicrosser, das vorletzte vor der olympischen Medaillenjagd in Livigno (It) am 20. und 21. Februar.
Für die Ländle-Asse lief es dabei nicht, wie erhofft. Sonja Gigler, zuletzt Zweite in Veysonnaz (Sz) verpasste wie ihre beiden ÖSV-Kolleginnen Christina Födermayr und Katrin Ofner den Einzug in die Top-16. „Es war heute sehr schwierig“, erklärt Gigler. „Einerseits war es eine Materialschlacht, andererseits musste man die Elemente perfekt treffen und dann auch noch den Windschatten erwischen.“
Bei den Herren schafften es mit Adam Kappacher, Johannes Aujesky und Moritz Opetnik wenigstens drei Österreicher ins Achtelfinale. Der Oberländer Olympiastarter Nicolas Lussnig und der Klostertaler Claudio Andreatta scheiterten aber als Dritter bzw. Vierter ihrer Heats. Am Samstag gibt es aber die Chance zur Revanche: Da wird erst eine klassische Quali gefahren, ehe die Final-Heats anstehen.
Bahn statt Flieger
Generell waren die letzten Tage für das Gigler und Lussnig sehr intensiv. Am Sonntag in der Früh ging es vom Weltcup in Veysonnaz (Sz) kurz zurück ins Ländle, ehe abends der Flug von Innsbruck zur Einkleidung nach Wien geplant war. Da das Wetter aber nicht mitspielte, musste man per Bahn in die Bundeshauptstadt reisen, wo man erst nach Mitternacht ankam. Um 8 Uhr startete dann bereits die Einkleidung, um 13 Uhr ging es – diesmal per Austrian-Flieger – zurück nach Innsbruck und von da weiter ins Fassatal, wo am Dienstag schon der erste Trainingstag anstand.
Olympia-Vorbereitung im Montafon?
Seit dieser Woche ist eine Cross-Strecke am Fredakopf in der Silvretta Montafon fertig. Ob und wann Österreichs Skicross-Asse wie eigentlich ursprünglich geplant zur finalen Olympia-Vorbereitung ins Ländle kommen, ist allerdings noch komplett offen.
Auch kein Podest im Europacup
Beim Europacup in Les Saisies (Fra) schied die Oberländerin Leonie Lussnig gestern im Viertelfinale aus und wurde in der Endabrechnung 13, die Tirolerin Isabel Hofherr schaffte es bis ins große Finale, landete dort auf Rang vier. Bei den Herren scheiterten alle fünf Österreicher im Achtelfinale.
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