Innerhalb von kürzester Zeit sind in Tirol am Montag zwei Männer (30 und 68) auf die gleiche Betrugsmasche hereingefallen. Im Glauben, ihrem „Bankberater“ bei der Überprüfung ihres Kontos zu helfen, gaben sie Überweisungen frei und verloren dabei Tausende Euro.
Zunächst versuchte es der falsche Bankberater am Montagmittag bei einem 30-jährigen Deutschen in Innsbruck. Der Anrufer erklärte seinem Opfer, dass es auf seinem Konto in letzter Zeit mehrere Abbuchungen gegeben habe, die er überprüfen müsse. Er wies den Deutschen an, in seiner Banking-App vier Freigaben zu erteilen, angeblich für die Überprüfung seines Kontos. In Wahrheit bestätigte der 30-Jährige damit aber Sofortüberweisungen auf andere Konten. So verlor er mehrere tausend Euro.
Nur eine halbe Stunde später klingelte das Telefon bei einem 68-jährigen Österreicher in Zirl (Bezirk Innsbruck-Land). Mit der gleichen Masche brachte ein falscher Bankberater auch ihn dazu, Überweisungen freizugeben. Der 68-Jährige verlor so mehr als zehntausend Euro.
Laut Angaben des Opfers bestätigte er am 24. Jänner ein SMS und gab dort seine Daten ein, wodurch die Täterschaft zu den Daten gekommen sein dürfte.
Die Polizei in einer Aussendung
Kontodaten in SMS gefordert
Wie die Gauner überhaupt an die Kontodaten zumindest des 68-Jährigen kommen konnten, erklärt die Polizei mit einem SMS, die dieser zwei Tage zuvor erhalten hatte. In dieser dürfte er aufgefordert worden sein, seine Daten bekanntzugeben, was der Mann auch tat.
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