Abschied von Valentino Garavani: In Rom hat die Modewelt am Freitag eine ihrer größten Ikonen zu Grabe getragen. Prominente Bewunderer und langjährige Weggefährten versammelten sich in der majestätischen Basilika Santa Maria degli Angeli zur Trauerfeier, bevor der Couturier im Tempietto des Friedhofs Prima Porta seine letzte Ruhe fand.
Mehrere Prominente waren anwesend, wie die Schauspielerinnen Anne Hathaway und Elizabeth Hurley sowie die Modeschöpfer Anna Fendi und Brunello Cucinelli.
Auch die langjährige Chefredakteurin der Modezeitschrift „Vogue“, Anna Wintour, war bei der Trauerzeremonie dabei. Unter den zahlreichen Blumen am Eingang der Basilika befand sich ein Kranz der italienischen Filmdiva Sophia Loren. Auf dem beigefügten Band war zu lesen: „Sempre nel mio cuore“ („Für immer in meinem Herzen“).
Die Messe wurde von Pfarrer Pietro Guerini zelebriert. „Schönheit rettet – und sie schafft Träume, die die Welt verändern“, sagte Guerini in Bezug auf Valentinos Kreativität.
Viele Blumengrüße von Prominenten
Weitere Blumengrüße stammten unter anderem von der Familie Armani, von Lavinia Biagiotti, von den norwegischen Kronprinzen sowie von der Camera Nazionale della Moda Italiana. Das Model Claudia Schiffer entschied sich für eine einzelne rote Rose.
Zum Abschluss sprach Giancarlo Giammetti, langjähriger Lebensgefährte und Weggefährte des Designers. „Ich möchte Valentino dafür danken, dass er mir das beigebracht hat, worüber wir heute so viel gesprochen haben: Schönheit. Durch ihn habe ich ihre Bedeutung entdeckt. Er war unser Lebensbegleiter, er hat uns unterstützt, wir haben dieselben Träume gehabt. Wir haben einige, ja sogar viele erreicht. Unsere Reise wird ewig weitergehen.“
Gemeinsamer Tempel
Nach der Trauerfeier wurde der Sarg zum Friedhof Flaminio im Stadtteil Prima Porta überführt. Dort findet Valentino Garavani seine letzte Ruhe in der von ihm und Giammetti errichteten Familienkapelle.
Es handelt sich um ein rundes Grabmal mit großzügigen Grünflächen und Zypressen. Der 83-jährige Giammetti, Geschäftspartner und früherer Lebensgefährte des Designers, hat bereits angekündigt, ebenfalls dort beigesetzt werden zu wollen. Eine Glastür mit schlichtem schmiedeeisernem Rahmen ermöglicht den Zugang und bewahrt zugleich die Privatsphäre.
Über dem Eingang ist links der Name „Garavani“ zu lesen, rechts „Giammetti“ – ein bewusstes Zeichen für eine außergewöhnliche Lebens- und Schaffensgemeinschaft.
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