Während eines Krankenhausaufenthaltes sprang ein Häftling der Justizanstalt Innsbruck Ende Februar aus dem Fenster – ihm gelang die Flucht. Er konnte tagelang untertauchen. Dank der „Adleraugen“ eines Polizisten sitzt der Ausreißer jetzt wieder hinter Gittern.
Es waren filmreife Szenen, die sich am Abend des 26. Februar im Landeskrankenhaus Natters nahe Innsbruck abgespielt hatten. Dem Häftling war es offenbar in einem unbeobachteten Moment gelungen, aus dem Fenster zu steigen und zu flüchten. Eine sofort eingeleitete Fahndung durch die Polizei blieb damals erfolglos.
Flüchtiger als Beifahrer im Auto
Tagelang fehlte vom jungen Mann dann jede Spur. Er wurde freilich zur Fahndung ausgeschrieben. Ein Beamter hatte sich das Gesicht des Flüchtigen offenbar ganz besonders gut eingeprägt. Denn bereits am vergangenen Freitag war der Flüchtige in der Innsbrucker Südbahnstraße ins Visier einer Streife geraten.
Der Beifahrer sprang aus dem Auto, wollte weglaufen, ist aber gestolpert. Er wurde festgenommen.

Polizeisprecher Christian Viehweider
Bild: Christof Birbaumer
„Er saß in einem Auto als Beifahrer“, schildert Polizeisprecher Christian Viehweider. Der Pkw konnte von den Beamten schließlich in der nahen Liebeneggstraße angehalten werden. „Der Beifahrer sprang aus dem Auto, wollte weglaufen, ist aber gestolpert. Er wurde festgenommen.“
Jetzt wieder in Justizanstalt
Der Mann wurde daraufhin wieder in die Innsbrucker Justizanstalt eingeliefert – dort wird man jetzt wohl ein noch wachsameres Auge auf den jungen Häftling richten.
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