Die ungarische Regierung lässt keine Gelegenheit aus, Kritik gegen die Ukraine-Politik der EU zu äußern. So geschah es auch während eines Besuchs des ungarischen Parlamentspräsidenten in der ungarischen Botschaft in Wien. László Kövér ließ sich dabei sogar zu einem geschmacklosen Vergleich von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen mit Adolf Hitler.
Dieser und ihren Kollegen würde „nicht gelingen, woran Napoleon und Hitler gescheitert“ seien, nämlich Russland, das über 6000 Atombomben verfüge, militärisch zu besiegen, zitierte die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Laut Kövér treiben von der Leyen oder die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas Europa „in einen sinnlosen Krieg, für den die Europäer nicht nur mit ihrem Geld, sondern auch mit ihrem Leben bezahlen“ würden.
Rosenkranz lud Orbáns Parteifreund nach Wien ein
Dabei müsse die europäische Politik grundlegend neugestaltet werden, forderte der Parlamentspräsident, der sich auf Einladung seines österreichischen Amtskollegen Walter Rosenkranz (FPÖ) in Wien aufhielt. Auch Rosenkranz nahm an dem Neujahrsempfang in der Botschaft teil.
Der Parteifreund von Ministerpräsident Viktor Orbán betonte weiter, die Auslegung bisheriger Regeln in der Weltpolitik habe sich radikal verändert, weshalb all jene diesen Wandel anerkennen müssten, die in der Politik bestehen wollen. Kövér sagte demnach, man dürfe nicht länger schweigen, wenn man sehe, dass die EU, „einst ein Versprechen von Frieden, Demokratie und Wohlstand, nun zur Realität von Krieg, Diktatur und Verarmung“ werde.
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