Hauchdünner Vorsprung

„So mögen wir es!“ Tschofenig gewinnt Lahti-Krimi

Ski Nordisch
07.03.2026 18:43
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Daniel Tschofenig ist im zweiten Weltcup-Springen in Lahti zum Sieg geflogen. Dem Slowenen Domen Prevc fehlten gerade einmal 0,6 Punkte auf die Marke des Kärntners, auf Rang drei landete der Japaner Ryoyu Kobayashi.

Daniel Tschofenig hat einen Tag nach Platz zwei in Lahti seinen dritten Saisonsieg im Skisprung-Weltcup gefeiert. Der Kärntner gewann am Samstag hauchdünne 0,6 Punkte vor dem frisch gebackenen Gesamtsieger Domen Prevc aus Slowenien. Dritter mit 3,2 Zählern Rückstand wurde der nach dem ersten Durchgang noch führende Japaner Ryoyu Kobayashi. Zweitbester Österreicher war Jan Hörl an der sechsten Stelle. Am Sonntag folgt in Finnland ein Super-Team-Wettkampf.

Das Ergebnis:

Am Freitag hatte Tschofenig den Sieg hinter dem Deutschen Philipp Raimund noch um 0,7 Punkte verpasst. Im zweiten Bewerb flog der 24-Jährige vom dritten Zwischenrang aber noch zu seinem elften Weltcup-Erfolg. „Das war ein sehr cooler Tag. Es war extrem spannend bis zum Ende, weil es so knapp war, so mögen wir es alle“, sagte Tschofenig.

Jan Hörl wurde Sechster.
Jan Hörl wurde Sechster.(Bild: AFP/EMMI KORHONEN)

Holpriger Weg zum elften Weltcup-Erfolg
Zuletzt hatte er vor zwei Monaten beim Tournee-Finale in Bischofshofen gewonnen, danach aber mit Problemen gekämpft. „Das Besondere ist der Weg von Bischofshofen bis hierher, mit der Skiflug-WM und Olympia dazwischen, wo viele wissen, wie schlecht das war. Jetzt wieder als Sieger da zu stehen, das ist extrem cool“, sagte Tschofenig zum ORF.

Es sei aber schon auch bitter, dass es erst nach den Winterspielen wieder so gut laufe. „Ich hätte es mir sicher zwei Wochen davor gewünscht, aber das ist jetzt wurst, ich werde es genießen. Man sieht, wie schnell es beim Skispringen geht.“

(Bild: AFP/EMMI KORHONEN)

Maximilian Ortner landete an der 15. Stelle. Juniorenweltmeister Stephan Embacher wurde 18., Jonas Schuster 27. Manuel Fettner verpasste als 32. den zweiten Durchgang. Stefan Kraft schaffte es am Schauplatz seines WM-Doppelsieges von 2017 als 55. der Qualifikation nicht in den Bewerb.

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