Höhenflug gebremst

Tiebreak-King Schwärzler muss in Kigali nachsitzen

Vorarlberg
07.03.2026 17:09

Joel Schwärzler muss vorerst weiter auf seinen zweiten Titel auf der ATP-Tour warten. Das liegt aber weniger an seinem Finalgegner beim Challenger-Turnier in der ruandischen Hauptstadt Kigali, als viel mehr am Wetter. Ein Gewitter sorgte am Samstag dafür, dass der Vorarlberger nach dem Gewinn seines neunten Tiebreaks im Turnierverlauf zumindest bis Sonntag warten muss.

Der Auftakt in die Partie verlief turbulent. Zwar konnte der 20-Jährige sein erstes Aufschlagspiel recht problemlos durchbringen. Nachdem Napolitano  (ATP-Nr. 422) allerdings ebenso mühelos auf 1:1 gestellt hatte, setzte es im dritten Game bereits das erste Break gegen den Vorarlberger. Kein Drama, da Schwärzler das umgehende Rebreak gelang. Einem weiteren Break Napolitanos folgte erneut der postwendende Ausgleich zum 3:3. 

Entscheidung im neunten Tiebreak 
Danach kehrte ein wenig Ruhe ein – beide Spieler brachten ihr Service einigermaßen einfach durch. Ehe Schwärzler beim Stand von 4:4 plötzlich 0:40 hinten lag. Doch der Harder blieb ruhig, machte fünf Punkte in Folge und stellte auf 5:4. Auch in seinem nächsten Aufschlagspiel geriet Joel 15:40 in Rückstand, stellte nach vier Punkten in Serie aber auf 6:5! Im nächsten Game erspielte sich Österreichs Nummer vier dann zwei Satzbälle, die er allerdings nicht nutzen konnte und es kam es, wie es für Schwärzler in Kigali meistens kommt: Die Entscheidung musste im Tiebreak fallen.

In den vier Partien zuvor hatte der ÖTV-Youngster bereits acht Tiebreaks gespielt, sieben mit dem besseren Ende für sich. Und auch gegen Napolitano behielt Joel die Nerven, verwertete seinen vierten Satzball nach 79 Spielminuten zum 7:5 und damit zur 1:0-Satzführung.

Regen als Spielverderber
Im zweiten Durchgang präsentierten sich beide Spieler hoch konzentriert, gaben sich vorerst bei eigenem Service keine Blöße. Den einzigen Breakball wehrte Schwärzler in seinem zweiten Aufschlagspiel problemlos ab. Doch plötzlich wurde das Wetter in Kigali zum Spielverderber! Ein Gewitter mit heftigem Regen und sogar kleinem Hagel zwang die Finalisten beim Stand von 2:3, 40:15 aus Sicht des Vorarlbergers zu einer Pause und schließlich zum Abbruch. Die Partie wird nun am Sonntag, nicht vor 10 Uhr mitteleuropäischer Zeit fortgesetzt.

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