Kein Lawinenunglück, wie es zuletzt mehrfach vorkam, sondern ein Absturz über steiles und felsiges Gelände, kostete am Samstag einen Skitourengeher (43) im Tiroler Bezirk Reutte das Leben. Sein Begleiter blieb unverletzt.
Die zwei Deutschen (43 und 51 Jahre) unternahmen eine Skitour auf den Thaneller Gipfel (2341 Meter) im Gemeindegebiet von Heiterwang. Gegen 7 Uhr starteten die beiden Männer vom Parkplatz des „Karlifts“ und stiegen über das Thanellerkar zum Gipfel auf, den sie gegen 9.30 Uhr erreichten.
Abfahrt über die „Nordrinne“ war verhängnisvoll
Nach einer einstündigen Gipfelrast entschieden sich die beiden Alpinisten, über die sogenannte Nordrinne abzufahren. Dabei kam der 43-jährige Tourengeher (aus dem Landkreis Weilheim-Schongau) gegen 11.35 Uhr auf einer Seehöhe von etwa 2090 Metern im steilen Gelände zu Sturz und fiel rund 370 Meter durch steiles und felsdurchsetztes Gelände in die Tiefe.
Bergung der Polizeihubschrauber
Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Der Verunglückte wurde von der Besatzung des Polizeihubschraubers Libelle Tirol geborgen. Sein 51-jähriger Tourenpartner wurde von der Besatzung des alarmierten Notarzthubschraubers geborgen und unverletzt ins Tal geflogen.
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