Der HC Hard hat sich im 108. Ländle-Derby gegen Bregenz Handball durchgesetzt, feierte damit den achten Sieg in der HLA-Meisterliga in Folge gegen die Festspielstädter. Dabei ging die Jon Jonsson-Truppe aber mit einem Rückstand in die Pause, drehte erst in Hälfte zwei richtig auf.
Wie auch schon in den vorangegangenen sieben Ländle-Derbys in der HLA-Meisterliga konnten sich auch dieses Mal die Harder wieder gegen die Bregenzer durchsetzen, im 108. Aufeinandertreffen siegte das Team von Coach Hannes Jon Jonsson mit 35:30 (12:14).
Eine klare Geschichte war es dennoch nicht, vor allem nicht im ersten Abschnitt. Bregenz spielte mutig, ließ sich vom Publikum in der eigenen Halle antreiben. Die Gäste dagegen blieben ungewohnt passiv. „Wir sind zu wenig aufs Tor gegangen“, meinte Coach Jon Jonsson, „und Bregenz hat sehr gut gekämpft.“ In die Pause ging es mit einer Zwei-Tore-Führung für die Festspielstädter.
Im zweiten Abschnitt drehten die Harder dann aber auf und bei den ersatzgeschwächten Bregenzern schwanden die Kräfte. Die Roten Teufel trafen in Hälfte zwei 23 (!) Mal, sicherten sich so am Ende doch noch einen nicht unverdienten Sieg. „Es war ganz schwer, wir hatten viele Ups und Downs“, meinte Hards Lukas Fritsch, der zum „Man of the match“ gewählt wurde, „in der zweiten Hälfte hat man gesehen, dass wir den Sieg mehr wollten. Aber man muss auch sagen, dass wir die frischeren Beine hatten als Bregenz.“
Hard fast durch, Bregenz zittert
Die Harder haben ihr Playoff-Ticket damit so gut wie in der Tasche, für die Mannschaft von Marko Tanaskovic dagegen heißt es auf Platz zehn weiter zittern. Fünf Runden stehen im Grunddurchgang noch aus. „Ich bin stolz auf die Leistung der Mannschaft, aber nicht stolz auf die 23 Gegentore in der zweiten Halbzeit“, meinte Bregenz-Coach Tanaskovic, „ich spüre den Druck bei meinen Spielern. Aber wir werden weiterspielen und alles versuchen, um es ins Playoff zu schaffen.“
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