Für Rosemarie Probszt aus Neckenmarkt (Bezirk Oberpullendorf) wird das heurige Weihnachtsfest im Kreise ihrer Familie ein ganz besonderes. Nach einem mehrwöchigen Spitalaufenthalt aufgrund einer Herzoperation geht es für sie wieder aufwärts.
Die 70-jährige Mittelburgenländerin konnte erst vor einer Woche die Klinik Oberwart verlassen. Dort war sie einen Monat zuvor wegen eines Vorhofflimmerns eingeliefert worden. Eine Operation vor Ort rettete ihr das Leben. „Den Weg ins AKH hätte ich wahrscheinlich nicht mehr geschafft“, schildert Probszt.
Seither geht es bergauf. Der Kreislauf stabilisiert sich, die Mittelburgenländerin spürt täglich Fortschritte. Reha und Physiotherapie sind beantragt. Ein großes Dankeschön richtet sie an Ärzte, Pflegekräfte, Ärzte und Schwestern in der Klinik.
Die Weihnachtsfeiertage kann sie nun mit Mann, Kindern und Enkelkind verbringen. „Das ist für mich das schönste Geschenk“, erzählt sie dankbar. Gesundheit sei alles, was zähle. Deshalb sei es auch wichtig, eine entsprechende medizinische Versorgung vor Ort zu haben, meint Probszt.
Leistungsangebot im Land ausgebaut
Möglich wurde ihre Operation, weil das Leistungsangebot im kardiologischen Bereich in Oberwart zuletzt enorm erweitert wurde. Als nächster Schritt ist ab März eine eigene Herzchirurgie geplant. Für Primar Dr. Andreas Ochsenhofer ist das ein logischer Schritt, denn burgenländische Patienten müssten derzeit bei Herz-Operationen Wartezeiten von bis zu neun Monaten in Kauf nehmen, bis sie in Wien oder Graz an der Reihe sind. „In dieser Zeit kann sich der Gesundheitszustand massiv verschlechtern, bis hin zum Schlimmsten. Bei akuten Fällen kann jede kleine Verzögerung lebensgefährlich sein“, so Ochsenhofer.
Bestätigt sieht sich auch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ), der stets die Notwendigkeit eines Herzzentrums in Oberwart betont hatte: „Die bestmögliche Gesundheitsversorgung ist kein Privileg, sondern eine Frage der Fairness und der Sicherheit.“
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