Das kostet es künftig

Wird teuer! Oberwart bittet Dauerparker zur Kasse

Burgenland
27.03.2026 08:00

Für die seit Monaten angekündigte Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in Oberwart im Burgenland gibt es jetzt einen Starttermin: Ab 27. April werden vier zentrale Parkflächen in der Innenstadt  gebührenpflichtig. Eine zunächst geplante gebührenpflichtige Kurzparkzone kommt dafür nicht.

Betroffen sind die Parkfläche in der Lehargasse, der Prinz-Eugen-Straße, der Schlainingerstraße und bei der Rotunde. Vor allem Pendler und Angestellte, die täglich dort parken, werden zur Kasse gebeten.

Die Tarife: 1,50 Euro pro angefangene Stunde, maximal 9 Euro pro Tag, Monatstickets kosten 80 Euro, ein Drei-Monats-Ticket 190 Euro – jeweils von Montag bis Samstag zwischen 6 und 20 Uhr. Ergänzend werden Streifenkarten angeboten. Kennzeichen werden bei Ein- und Ausfahrt erfasst, bezahlt wird am Automaten, online oder per App.

In der Lehargasse, der Prinz-Eugen-Straße, der Schlainingerstraße und bei der Rotunde ist das ...
In der Lehargasse, der Prinz-Eugen-Straße, der Schlainingerstraße und bei der Rotunde ist das Parken ab 27. April nicht mehr gratis.(Bild: Stadtgemeinde Oberwart)

Der Beschluss zur Ausweitung der Gebührenpflicht fiel übrigens schon im Herbst des Vorjahres im Gemeinderat. Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP) erklärt dazu: „Mit der neuen Regelung schaffen wir eine klare Aufteilung: Auf den bewirtschafteten Parkflächen stehen ausreichend Möglichkeiten für jene zur Verfügung, die länger in der Stadt zu tun haben oder hier arbeiten.“ Gleichzeitig würden die Kurzparkzonen eine ideale Lösung für alle bieten, die nur kurz einkaufen, Termine wahrnehmen oder die Gastronomie besuchen, so der Stadtchef weiter.

Entlang der Hauptstraße bleibt es für 90 Minuten gratis
Eine gebührenpflichtige Kurzparkzone entlang der Hauptstraße wird es hingegen nicht geben. Aus dem Umfeld der Wirtschaftstreibenden war zuletzt deutlicher Widerstand zu hören. Stattdessen dürfen Autofahrer dort 90 Minuten kostenlos parken, kontrolliert wird dennoch. Die genaue Abgrenzung der Zonen sei noch in Ausarbeitung, heißt es aus dem Rathaus.

Noch vor Inkrafttreten gibt es heftige Kritik
Noch vor dem Inkrafttreten wird die neue Regelung bereits heftig diskutiert. Kritik gibt es nicht nur am Zustand einzelner Parkflächen, sondern auch von Angestellten, die in der Stadt arbeiten und künftig fürs Parken zahlen müssen – die günstigste Variante kostet übrigens 760 Euro pro Jahr! Zudem warnen Stimmen aus der Wirtschaft, dass zusätzliche Gebühren die Innenstadt weiter schwächen. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

1° / 10°
Symbol heiter
3° / 10°
Symbol stark bewölkt
-0° / 10°
Symbol heiter
-0° / 10°
Symbol heiter
1° / 10°
Symbol wolkig

krone.tv

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung