Das Hochwasser 2024 gehört zu den schlimmsten Katastrophen in Österreichs Geschichte. Am Montag kündigte die Europäische Kommission die finale Auszahlung aus dem EU-Solidaritätsfonds an: Nach einer Vorauszahlung von zehn Millionen fließen nun weitere 32 Millionen Euro für den Wiederaufbau nach Österreich. Auch Polen erhält eine Finanzspritze.
Österreich hat aus der Jahrhundertflut 2024 viel gelernt, doch noch immer sind nicht alle Schäden beseitigt. Für den Wiederaufbau muss das Land tief in die Tasche greifen. Die Europäische Kommission hat am Montag in Brüssel die finale Auszahlung von 108 Millionen Euro aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF) an Österreich und Polen wegen der Hochwasser im Herbst 2024 bekanntgegeben.
Die Zahlungen für die zerstörte Infrastruktur erfolgen nach Genehmigung des Kommissionsvorschlags durch das Europäische Parlament und den Rat – basierend auf den Anträgen der betroffenen Länder.
Weite Überschwemmungen im September 2024
Das Unwettertief „Boris“ brachte im Herbst 2024 in Mitteleuropa starke Stürme und schwere Regenfälle mit sich, die zu katastrophalen Überschwemmungen führten. Sie begannen im September in Österreich und Tschechien und weiteten sich dann auf Polen und andere mitteleuropäische Regionen aus. Die EU-Kommission hatte als Reaktion auf die Unwetter und die schweren Schäden, die sie verursachten, die Freigabe der Gelder vorgeschlagen.
Frische EU-Millionen für Österreich
Der EU-Solidaritätsfonds ist ein zentrales Instrument zur Unterstützung des Katastrophenschutzes in den Mitgliedstaaten und den Kandidatenländern. Er finanziert verschiedene Teile der Katastrophenbewältigung, beispielsweise die Reparatur beschädigter Infrastruktur oder den Schutz der betroffenen Bevölkerung, etwa durch die Bereitstellung von Notunterkünften. Notfall- und Wiederaufbaumaßnahmen können rückwirkend ab dem ersten Tag der Katastrophen aus dem EUSF finanziert werden.
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