Nun klingt es langsam aus, das Jubiläum ohne Jubel – ein Jahr türkis-rot-pinke Bundesregierung unter Christian Stocker.
Am allerwenigsten jubeln die Freiheitlichen – sie hatten die Wahlen 2024 gewonnen und gehofft, Herbert Kickl würde danach Österreich als „Volks-Kanzler“ regieren.
Dieser Tage darf man darüber nachdenken, was geschehen wäre, wenn, wie es im Februar des Vorjahres während der Verhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP kurz aussah, doch eine blau-türkise Regierung unter einem Bundeskanzler Herbert Kickl zustande gekommen wäre.
Würden heute im Land Milch und Honig fließen? Nein, natürlich nicht. Auch eine Regierung Kickl hätte den Sparstift dramatisch ansetzen müssen – tatsächlich sind ja einige der Sparmaßnahmen der Dreier-Koalition in den Verhandlungen zur FPÖ-ÖVP-Koalition „erfunden“ und von ÖVP-SPÖ-Neos schließlich vollzogen worden.
Würde es der Wirtschaft heute besser gehen, wäre die Inflation deutlicher gesunken, hätten die Arbeitslosenzahlen weniger zugenommen? Kurzum: Würde es den Menschen in Österreich heute besser gehen? Dazu bekommt man unterschiedlichste Antworten.
Was jedoch klar scheint: Herbert Kickl hätte dem Koalitionspartner ÖVP, wie es sich in den Verhandlungen abzeichnete, kaum Luft gelassen. Dort sind sich viele sicher: Blau-Türkis wäre längst schon geplatzt, wir hätten neu gewählt. Die FPÖ hätte zugelegt.
Aber was dann?
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