Endlich wieder ein Heimsieg. Und das im Derby! Große Erleichterung bei Sturm nach dem hochverdienten 2:1-Sieg gegen den GAK. Ein Sieg, der nach den schwierigen Wochen zuletzt doppelt süß schmeckt. „Wir wollten diesen Sieg unbedingt und wir haben ihn geholt. Wir sind unglaublich stolz auf unsere großartigen Fans“, strahlte Otar Kiteishvili nach dem Dreier.
„Derbysieger! Derbysieger!“ Die bummvolle Nordkurve, die in den 114 Minuten davor Sturm mit grenzenloser Leidenschaft unterstützt hatte, zuckte nach dem Schlusspfiff richtig aus, feierte mit der Mannschaft minutenlang den 2:1-Sieg. Heimsiege waren in dieser Saison rar, umso größer war der Jubel im schwarzen Lager. „Wir wissen, wie wichtig dieses Spiel für unsere Fans ist. Am Ende waren wir etwas nervös, aber das ist eben ein Derby“, sagte Kiteishvili, der trotz seiner Verletzung unermüdlich kämpfte.
Auch Niklas Geyrhofer schnaufte nach dem so wichtigen Erfolgserlebnis durch: „Es war ein offener Schlagabtausch, auch der GAK hat Möglichkeiten gehabt, aber am Ende war es ein verdienter Sieg“, so der Eigenbauspieler, der zur schweren Ausgangslage vor dem Derby cool meinte: „Druck haben wir keinen verspürt, weil wir uns alle über unsere Stärken klar sind.“ Seinem Nebenmann Jeyland Mitchell streute „Geyr“ Rosen: „Er hat es gut gemacht, ein Tor geschossen. Er ist extrem kopfball- und zweikampfstark, hat eine gute Sprungkraft.“
„Es war geil“
Das zweite Tor steuerte Maurice Malone bei, der zudem bei einem Kopfball an die Stange Pech hatte. „Es war geil heute, Derbys machen immer enorm Spaß. Es sind die größten und besten Spiele der Saison. Wir konnten uns für eine sehr gute Leistung belohnen, haben ein anderes Gesicht gezeigt“, meinte der Stürmer.
Die Erleichterung war auch Jürgen Säumel ins Gesicht geschrieben, der in den letzten Tagen in der Kritik stand. „Ich freue mich sehr für Mannschaft und die Zuschauer, die Spieler haben von der ersten bis zur letzten Minute ein überragendes Spiel gemacht und genau das gezeigt, was Sturm ausmacht“, so der Trainer, dessen Truppe ein ganz anderes Gesicht zeigte als zuletzt. „Wenn du alle drei Tage ein Spiel hast, ist es nicht einfach, immer so eine Leistung zu bringen. Zumal auch der Kader an manchen Positionen unausgeglichen ist. Da ist es schwierig, permanent unsere Spielidee abzurufen.“
Der Derbysieg ist geschafft, doch Säumel will jetzt klare Worte vom Präsidenten. „In der Meisterschaft vorne mitspielen, im Cup und Europacup mitspielen, dazu gleichzeitig auch Spieler entwickeln, auch wenn wenig Trainingszeit da ist. Das dauert eine gewisse Zeit, es gehören Höhen und Tiefen dazu. Es müssen ein paar Dinge im Verein klar angesprochen werden. Sprich einheitliche Spielidee, dass im Verein alle in die gleiche Richtung denken, Vertrauen, gegenseitige Unterstützung. Diese Dinge muss ich ansprechen und werde deshalb das Gespräch mit dem Präsidenten suchen.“ Wann das Meeting mit Boss Christian Jauk stattfindet, ist noch offen. „Aber so schnell wie möglich. Es geht nicht um mich, ich will, dass der Verein weiter erfolgreich ist. Und: Entweder vertraut man einem Trainer oder nicht“, sagte Säumel, der nach dem Match noch keine näheren Infos über die Schwere der Grgic-Verletzung hatte
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