Im steirischen Gesundheits- und Spitalsbereich jagt aktuell ein Wirbel den nächsten. Vor allem in und rund um Bad Aussee wird die Bevölkerung quasi im Wochenrhythmus neuerlich verunsichert.
Jahrelang hielt sich die landläufige Mär, dass ein Glas Wein täglich der Gesundheit zuträglich sein würde. Dies ist mittlerweile zwar widerlegt, weil Alkohol eben nur bedingt positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat. Doch in der aktuellen Misere im steirischen Gesundheits- und Spitalsbereich würde sich zumindest ein Glas (steirischer) Rebensaft dennoch anbieten – reiner Wein würde nämlich der Bevölkerung zwar nicht alle Sorgen nehmen, doch würde wenigstens endlich Klarheit herrschen.
Das Winden von Blau und Schwarz
Denn aktuell wird vor allem die Bevölkerung in Bad Aussee quasi im Wochenrhythmus aufs Neue verunsichert. Einmal wird ihr Spital erst 2040 zugesperrt, dann im Laufe des heurigen Jahres, dann im April, dann wieder eh nicht so bald – es ist fast bewundernswert, wie sich der schwarze Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl und der blaue Koalitionspartner winden, um nur ja keine Entscheidung kommunizieren zu müssen.
Erst in der vergangenen Woche weilte Kornhäusl in der Region und beruhigte die lokalen Ortschefs – erst, wenn mit Oberösterreich alle Verträge unterschrieben sind, wird die Chirurgie in Aussee geschlossen. Nur ein paar Tage später untersagte Kages-Boss Gerhard Stark dann persönlich alle planbaren orthopädischen Eingriffe in Aussee und Rottenmann.
Die Aufregung war wieder einmal groß – viele Patienten sind verunsichert und müssen möglicherweise nun monatelang auf einen neuen OP-Termin warten. In Schladming, Leoben oder sonst wo. Und alles nur, weil es die Politik eben nicht schafft, der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken. Dabei sind im Hintergrund die Würfel ohnehin längst gefallen.
Einen schönen Donnerstag!
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