Auf der Website zum Aktionstag gegen Online-Überwachung rufen die Initiatoren der Kampagne die Betreiber von Internetseiten dazu auf, die bereitgestellten Banner auf ihren Websites einzubauen und damit ein Zeichen gegen die geheimdienstliche Überwachung im Netz zu setzen.
An Bord sind etliche Größen des Internets, darunter Firefox-Hersteller Mozilla und das beliebte US-Diskussionsforum "Reddit". Die wirklich großen Websites haben sich dem Protest allerdings nicht angeschlossen – weder auf Google noch auf Wikipedia sind die Anti-NSA-Banner zu sehen.
13 Grundsätze für Regierungen online
Die Forderung der teilnehmenden Organisationen: Die Regierungen in den USA und Europa sollen sich bei der geheimdienstlichen Überwachung an gewisse Grundsätze halten, wie sie etwa von der US-amerikanischen Electronic Frontier Foundation online gestellt wurden.
Zu diesen Grundsätzen gehört unter anderem, dass Überwachung nur im gesetzlichen Rahmen und für das Erreichen eines rechtmäßigen Zieles eingesetzt werden darf. Auch die Angemessenheit und die Verhältnismäßigkeit sollten bei Online-Überwachung gewahrt werden, heißt es in dem Forderungskatalog.









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