Eine aktuelle Studie wirft ein schlechtes Licht auf die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) und deren Begutachtungsprozesse. Betroffene berichten von belastenden und willkürlichen Gutachten. Was die „Krone“-Leser selbst erlebt haben, lesen Sie hier.
Eine neue Studie der Arbeiterkammer Oberösterreich zeigt deutliche Missstände im Begutachtungsprozess der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) auf. Viele Betroffene berichten von respektlosen, voreingenommenen und teilweise entwürdigenden Erfahrungen bei medizinischen Untersuchungen. Laut Studie empfinden 70 % der Antragsteller für Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitspension die Begutachtungen als wenig oder gar nicht respektvoll; bei Pflegegeldanträgen sind es 42 %.
Häufig ist von einem „kasernenartigen Ton“, Anschreien, unpassenden Fragen oder gar Unterstellungen die Rede, man würde gesundheitliche Probleme nur vortäuschen. Das zeigen auch Erfahrungsberichte aus der „Krone“-Community.
Manche „Krone“-Leser weisen jedoch darauf hin, dass Gutachter nicht ohne Grund oft voreingenommen sind. Zu viele Menschen würden versuchen, das System auszunutzen um an Geld zu kommen.
Haben Sie selbst Erfahrungen mit PVA-Gutachten gemacht? Wie sollte Ihrer Meinung nach ein fairer und respektvoller Begutachtungsprozess aussehen? Wir sind gespannt auf Ihre Meinungen und Erzählungen in den Kommentaren!
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